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8 Wege wie Sie Selbst-Fürsorge in Ihren Arbeitsalltag einbinden

Laut Medienberichten könnte der Eindruck entstehen, dass „die da oben“ schon genug Selbst-Fürsorge betreiben würden, indem sie sehr genau in ihren Verträgen auf ihre Boni und sonstigen Zuwendungen achten. Doch um diese medienwirksam ausgebreiteten Sonderfälle geht es hier nicht. Es geht darum, in wie weit all die Tausenden von Führungskräften der oberen und mittleren Ebenen, vom Mittelständler bis zum Großkonzern, unter den vielfältigsten täglichen Anforderungen, ihre Leistungsfähigkeit erhalten.

Das ist doch ein Thema für alle, höre ich es schon. Wieso nur wieder „die da oben“? Nun, wenn die Führungskräfte es für sich selbst entdeckt und auch die positive Wirkung an sich selbst erfahren haben, erst dann kann es sich verinnerlichen und hat als natürliches und selbstverständliches Führungsverhalten die Chance die gesamte Organisation zu durchdringen.

In den vergangenen Jahren gewannen die Themen Selbst-Fürsorge und Achtsamkeit (im Englischen als Self-Care und Mindfulness bezeichnet) im Arbeitsalltag bei der Zusammenarbeit mit Führungskräften immer mehr an Bedeutung. Nicht nur große Unternehmen wie SAP, BASF oder DM haben Programme über alle Ebenen im Einsatz, auch im Mittelstand sind die positiven Effekte für ein gesundes und leistungsförderndes Miteinander angekommen. Dennoch herrscht auch noch viel Skepsis und Unwissenheit vor.

In vielen Projekten zur Reorganisation, Leistungsoptimierung und den immer wichtiger werdenden Anforderungen an den generellen Wandel, entwickeln sich Achtsamkeit und Selbst-Fürsorge zu Schlüsselkomponenten für eine integrale Gesamtleistung. Es geht eben nicht darum „hart sein“, immer die Zähne zusammenbeißen, keine Schwäche zeigen. Viele Führungskräfte haben dies erkannt, dass es eben kein Zeichen von Schwäche oder Verweichlichung ist, grundsätzlich auf die Signale seines Körpers und seiner Gefühle zu achten, sondern Teil ihrer Verantwortung. Ihre Rolle verlangt es sogar, selbst auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu achten und die eigene Leistungsfähigkeit zu sichern. Dazu gehört eben auch, die eigenen Ressourcen im bestmöglichen Zustand zu halten und nicht überwiegend auf Reserve zu fahren. Ein Geschäftsführer brachte es in einem unserer Seminare auf den Punkt: „Selbst-Fürsorge ist für mich nicht länger ein Luxus, es ist Teil meiner Führungsverantwortung.“

Was ist Selbst-Fürsorge?

Also, was genau ist Selbst-Fürsorge, worin unterscheidet es sich von Achtsamkeit und wie lässt es sich umsetzen?

Im Herzen der Selbst-Fürsorge steht Ihre eigene Beziehung und Verbindung zu Ihrem Selbst. Als Teil der eigenen Aufgabe bedeutet das, dass Sie auf sich selbst eingestellt sind und verstehen, was Sie wirklich brauchen, um Ihr konstruktivstes, effektives und authentisches Selbst zu sein.
Deshalb dürfen wir Selbst-Fürsorge nicht zu eng fassen und es nur auf die körperliche Gesundheit (die ein wichtiges Stück im Gesamtbild ist) reduzieren. Wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf eine weitere Reihe von Kriterien ausdehnen. Dazu gehört die pflegliche Aufmerksamkeit des Geistes, der Emotionen, Beziehungen, Umwelt, Zeit und Ressourcen.

Die Achtsamkeit steht davor. Sie ist unser ständiger Scanner. In der Achtsamkeit lernen wir auf uns, unsere Umgebung und was sich dabei abspielt, wieder bewusst zu achten. Und zwar ganz automatisch. Wir lösen uns von dem antrainierten Schild, das uns von diesen Signalen getrennt hat. Wir sind im Geist und Gefühl aufmerksam und doch entspannt und unangestrengt. Allerdings ist dies ein eigenständiges Thema (siehe auch Kasten).


SIE UND IHR INNERES TEAM

Achtsamkeit
Ist der bewusste und natürliche Zugang mit Körper, Geist und Seele in der eigenen Mitte zu sein und so die Wahrnehmung für sich und sein Umfeld wach zu halten. Somit haben Sie die Möglichkeit bereits im Ansatz (nach ein wenig Übung) für Sie völlig selbstverständlich hilfreiche und förderliche Denk- und Handlungsmuster zu aktivieren.

Selbst-Fürsorge
Sie beginnt in der Beziehung und Verbindung zu Ihrem Selbst. Die Signale die Sie durch Ihre Achtsamkeit erkannt haben, können Sie nun im Bewusstsein, was für Sie das Wesentliche ist. In Maßnahmen, die Ihnen guttun, umsetzen.

Resilienz
Bei Resilienz geht es um Ihre Fähigkeit, wie gut Sie sich wieder positiv aufladen können. Es geht nicht darum, wie lange Sie durchhalten. Dazu ist es erforderlich, dass Sie Ihre Fähigkeiten zur Resilienz trainieren, um diese einschätzen und steuern zu können, doch eben auch um zu wissen, wie Sie sie stärken können. Die meisten Menschen haben eine höhere Resilienz-Fähigkeit, als Sie sich selbst zugestehen. Sie ist eben nur nicht trainiert.

Alle drei Bereiche sowie den Zugang zum eigenen Selbstvertrauen (über Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Selbstakzeptanz) sind in zahlreichen Übungen Inhalt unseres Seminars „DIE FührungsKRAFT“.


Selbst-Fürsorge ist leichter erreichbar als es sich manch einer vorstellt. Sie wollen auf Ihren eh schon vollen Aufgabenkorb nicht noch etwas dazu zu packen. Fein. Es geht nämlich darum, Dinge loszulassen, die uns belasten und wieder mehr ermutigende Freiheit und Leichtigkeit zu spüren.
Wodurch lassen wir uns ärgern? Was bringt uns aus der Fassung? Was stresst uns? Die erste Antwort entfernt uns meist von der naheliegenden Lösung. Denn Selbst-Fürsorge entsteht nicht aus einer Wertung und ist auch nicht reaktiv gegenüber einer Wertung (beides übrigens Formen der Selbst-Sabotage, wie wir später noch sehen werden). Stattdessen speist sich die Selbst-Fürsorge aus der Absicht, mit sich selbst und seiner übergeordneten Mission verbunden zu bleiben: Wer und was unterstützt uns und kann etwas beisteuern zu einem positiven Beitrag, den wir erzielen möchten
Dazu sind erst ein paar verschleiernde und uns behindernde Schichten abzutragen und am Kern angekommen, erkennen wir die Antwort, die unsere Selbst-Fürsorge für uns leisten kann.

Schaffen Sie sich eine Tag-zu-Tag-Routine in Ihrem Arbeitstag

Protection, Schutz,

Anstatt Selbst-Fürsorge als etwas zu verstehen, dass "außerhalb" der Arbeit stattfindet, ist es wichtig, es als natürlichen Bestandteil in den Ablauf Ihres Arbeitstages einzubinden. Nachfolgend zeige ich Ihnen acht Wege, wie Kunden es geschafft haben, für sich hierzu sehr zielgerichtet zu handeln. Selbst-Fürsorge ist etwas sehr Persönliches, es gibt kein Patentrezept. Sehen Sie daher die Beispiele nicht als eine abschließend und vollständig an. Diese Ideen sollen Ihnen lediglich eine Anregung sein, wie Sie für sich die Dinge ins Laufen bringen können.

Gönnen Sie sich öfter mal eine Pause.
Wir sind oft unser eigener härtester Kritiker. Wenn das Gewicht aus Verantwortung oder Perfektionismus überhandnimmt, fragen Sie sich: "Was würde ich einem Kollegen oder Freund in der gleichen Situation sagen?" Forschungen von Professor Amy Edmondson (Harvard Business School) haben gezeigt, dass wir die Leistung und das Lernen in Gruppen optimieren, wenn sowohl Verantwortungsgefühlt als auch eine psychologische Sicherheit vorhanden sind. Diese Grundsätze können Ihnen auch als Einzelperson helfen. Indem Sie Ihren internen Kritiker in Schach halten, können Sie die richtigen psychologischen Bedingungen schaffen, um aus Phasen tiefen Grübelns oder Selbstzweifel wieder schneller heraus zu beschleunigen.

Wertschätze Zeit, Geld und Ressourcen.
Während eines beliebigen Arbeitstages beanspruchen andere häufig unsere Zeit oder Ressourcen, was uns so von wichtigen Prioritäten ablenkt. Darum ist es so wichtig, sich jeden Morgen als erstes 15 Minuten dafür zu nehmen, die drei Dinge festzuhalten, die Sie sich für diesen Tag vorgenommen haben zu schaffen. Wenn dann Anfragen reinkommen, betrachten Sie die Auswirkungen auf Ihre Prioritäten, bevor Sie mit einer Kniefall-Automatik JA sagen. Für diejenigen, die selbständig sind, gilt das gleichet, wenn Sie zu Ihren Konditionen und Dienstleistungen gefragt werden. Selbst-Fürsorge bedeutet auch, den Wert, die Wirkung und den Beitrag, den Sie bringen angemessen zu honorieren.

Gönnen Sie sich eine Ehrenrunde.
Was haben Sie letzte Woche gemacht? Die meisten von uns können sich nicht daran erinnern. Für gewöhnlich gehen viele Menschen, sobald sie ihre Leistung abgeliefert haben oder auch mal eine ziemlich heftige Situation durchstehen mussten, direkt im Anschluss zur nächsten Sache über.
Drücken Sie stattdessen doch mal die Pause-Taste und zwar für sich selbst und Ihr Team. Werfen Sie einen Blick zurück auf die vorherige Woche, den vorherigen Monat oder das Quartal. Benennen oder notieren Sie, was gut ging oder was besonders zufriedenstellend war. Nehmen Sie diese Ereignisse noch einmal bewusst wahr.
Diese Art einer reflektierenden Besprechung kann Ihnen und Ihrem Team dabei helfen enger im Kontakt zu bleiben durch gemeinsam erlebte Leidenschaften, durch herausragende Beiträge und Aktionen. Momente in denen sie gemeinsam einen echten Mehrwert schufen.

Umgeben Sie sich mit guten Leuten.
Förderliche und unterstützende Beziehungen sind ein bedeutender Teil der Selbst-Fürsorge. Überlegen Sie, ob aus Ihrem Team genügend Wirksamkeit und Unterstützung hervorkommt, um Prioritäten zu erfüllen. Achten Sie darauf, wer Ihre Energie aufbaut und wer sie auszehrt. Setzen Sie häufiger und klarer Grenzen bei den Auszehrern. Investieren Sie in diejenigen, die Sie inspirieren und unterstützen und die verstehen, was es bedeutet, ein gesundes Verhältnis von Geben und Nehmen zu leben.
Das gleiche gilt übrigens für Ihre Beziehungen außerhalb der Arbeit. Lassen Sie die Arbeit nicht dazu führen, dass Sie die wichtigsten Menschen in Ihrem Leben vernachlässigen.
Nutzen Sie Pausen während des Tages oder vielleicht auch Ihre Zeit von und zur Arbeit, um Freunde und Ihre Lieben anzurufen. Arbeiten Sie sich möglichst viel Zeit außerhalb der Arbeit heraus, um Beziehungen zu pflegen.

Du bist der Durchschnitt der fünf Personen mit denen Du die meiste Zeit verbringst..

Jim Rohn, (1930-2009) US-amerikanischer Unternehmer, Autor und Motivationstrainer

Hübschen Sie Ihren Arbeitsbereich auf.
Unser Umfeld und unser Arbeitsbereich können einen erheblichen Einfluss auf die Produktivität haben. Gewinnen Sie mehr geistige Klarheit, indem Sie Ihren Schreibtisch aufräumen. Setzen Sie Bilder, Fotos, Kunstwerke oder Grafiken ein, die Sie inspirieren, die Sie an Menschen und Dinge erinnern, die Ihnen wichtig sind.
Ihr Arbeitsbereich sollte sich wie das Spiegelbild Ihres besten Selbst anfühlen.

Regenerieren Sie und starten Sie neu durch.
Achten Sie auf Ihre Energie-Level. Für die meisten Berufstätigen sind acht Stunden Schlaf jede Nacht (leider) nicht realistisch. Dabei ist es wichtig, dennoch so gut es geht, Ihr Energiereservoir auch während der Woche regelmäßig nachzufüllen. Bestimmen Sie für sich eine Nacht, Mittwoch oder Donnerstag, um da etwas mehr Schlaf zu bekommen. So fällt es Ihnen auch leichter an (arbeitsfreien) Wochenenden entspannt aufzutanken ohne zunächst aus einer Erschöpfung heraus zu starten.
Es ist gleichermaßen wichtig, ebenfalls aktive Regenerationspausen in Ihren Arbeitstag einzubauen. Versuchen Sie es doch zum Beispiel einmal mit Besprechungen im Stehen oder gar im Gehen. Sie werden sehen, diese fallen auch kürzer aus und kommen ebenso zum Ergebnis. Oder vereinbaren Sie gelegentlich ein Mittagessen mit einem Kollegen oder Freund fernab von Ihrem Schreibtisch.
Sollten Sie beruflich viel unterwegs sind, gönnen Sie sich zusätzliche 30 Minuten vor dem Boarding eines Fluges. Besuchen Sie einen der Massage-Stände im Flughafen, um sich zu entspannen und vor Ihrer Reise aufzuladen.

Gönnen Sie sich positive Gedanken, ein Lob
Viele zu häufig quälen wir uns mit allerlei seltsamen und belastenden Gedanken herum. Wenn Sie dies bemerken, nehmen Sie sich zwei Minuten Auszeit. Atmen Sie bewusst und ruhig ein und aus. Achten Sie auf Ihren Atem. Bemerken Sie, wie es Ihnen guttut, wie Sie frische Energie einatmen und verbrauchte ausatmen. Wenn Sie können, schließen Sie die Augen oder lassen Sie Ihren Blick aus dem Fenster ins Grüne schweifen. Denken Sie an etwas Positives. Das kann ein Erfolg sein, ein Urlaubserlebnis, ein Platz, eine Situation, ein lieber Mensch, einfach etwas, das in Ihnen sehr schnell ein gutes Gefühl hervorruft und Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Loben Sie sich. Seien Sie dankbar. Sie werden merken, wenn Sie mit sich selbst gut umgehen, gut zu sich sprechen, sich eben nicht kritisieren, sich an Ihren Stärken orientieren, werden Sie eine ganz andere, kraftvolle Energie in sich wahrnehmen.

Nutzen Sie die Kraft der Meditation
Meditation hat schon längst den Anstrich des Esoterischen verlassen. Mittlerweile gibt es genügend Studien (so auch von der Humboldt Universität in Berlin), die die positive Wirkungsweise von Meditation auf unser inneres Gleichgewicht, unser Wohlbefinden und unsere Konzentrationsfähigkeit belegen. Meditation hat viele Formen und dabei geht es um viel mehr als um bloße Entspannung.
Im Leistungssport wird es schon länger eingesetzt, um sich besser zu fokussieren. Durch regelmäßige Meditation gelangen Sie wieder zu einer Ruhe des Geistes aus der dann klare Entscheidungen getroffen werden. Störende und bedrückende Gedanken finden ihren Platz und machen so den Weg für das Wesentliche frei.

Langeweile hilft

Wieso fühlen sich viele Menschen so viel leichter gestresst, angespannter und unter (Leistungs-/Erwartungs-) Druck als es scheinbar früher der Fall war? Nun, ein Grund so haben Untersuchungen am MIT ergeben, liegt darin, dass wir weniger Ruhephasen und Zustände von Langeweile haben. Wenn wir früher an der Bushaltestelle warteten, hatten wir „Langeweile“. Es gab kein Smartphone von dem wir mit Musik berieselt wurden, keine Möglichkeit E-Mails, Nachrichten oder sonstige Postings abzurufen. Unser Gehirn hatte einfach mal Pause. Und schon konnten vorangegangene Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet werden. Heute muss unser Mental-Apparat mehr aushalten, als er von Natur aus in der Lage ist auf längere Distanz zu verarbeiten. Und das gibt er an den Körper weiter und der Teufelskreislauf beginnt.

Im Modus der Selbst-Fürsorge bleiben

Selbstschutz, Achtsamkeit

In Stress-Phasen kann bewusste Selbst-Fürsorge besonders ausgleichend wirken.

Seien Sie achtsam!

Es gibt verschiedene Anlässe, die Sie von Ihrer Selbst-Fürsorge abbringen können. Sie bemerken es, wenn Sie den Kontakt mit Ihrem authentischen Selbst auf eine der folgenden Arten verloren haben:

Selbstvernachlässigung
Mit ungewohnten Herausforderungen, hoher Arbeitsbelastungen oder übermäßig vollen Aufgabenkörben kann Selbstvernachlässigung für viele von uns zu einem vertrauten Rückfallmuster werden. Es fühlt sich an, als würden wir ständig in einem Hamsterrad laufen. Sobald uns Gefühle von Angst oder Überforderung überwältigen, wird es schwieriger, die Gelassenheit beizubehalten. Es fällt uns schwerer dann nein zu den täglichen Brandherden, Unterbrechungen und Forderungen anderer zu sagen. Am Ende eines Arbeitstages fühlen wir uns ausgebrannt.

Selbstverleugnung
Die Aufrechterhaltung seiner Professionalität und Kompetenz ist eine wichtige Führungsqualifikation, doch in einigen Fällen kann es sein, dass wir es übertreiben. Wenn Sie zu sehr damit beschäftigt sind, sich stets als selbstbewusst darzustellen, unterdrücken oder leugnen Sie Ihre wahren Emotionen. Es kostet Sie viel Kraft, ein professionelles Pokerface aufrecht zu erhalten, sich nichts anmerken zu lassen. Am Ende fühlen sich erschöpft durch die Aufrechterhaltung Ihrer Maskerade und laufen zudem in Gefahr, auch noch als unecht empfunden zu werden.

Selbstsabotage
Manchmal erreichen wir unsere gesetzte Mission oder unser priorisiertes Ziel nicht, weil wir es auf unsere gewohnte Weise angegangen sind. Achten Sie darauf, ob Sie möglicherweise in unproduktive Gewohnheiten zurückgefallen sind. Dies kann ein Hinausschieben, Zögern und Zaudern, endloses Grübeln oder jede Form von Ablenkung sein. Schwer verständlich, doch tatsächlich geschieht dies, um die Sorgen oder Furcht zu vermeiden, die Sie mit dem Abschluss Ihrer wichtigsten Aufgaben verbinden.

Selbsterhaltung
In einer wettbewerbsorientierten Welt kann es leicht vorkommen, dass wir einer eingeschränkten Denk- und Sichtweise erliegen. Indem wir uns allzu sehr auf den Mangel an Ressourcen konzentrieren, können wir schnell die Wahrnehmung dazu verlieren, was das Beste für unser Geschäft ist. Übermäßig wettbewerbsorientiert zu sein, kann dazu führen, dass uns andere als protektionistisch und sehr selbstbezogen wahrnehmen.

Selbstwahrnehmung hilft
In jedem dieser Fälle sitzen wir nicht mehr selbst am Steuer. Stattdessen haben Angst, Kontrolle, Geringschätzung von Verwundbarkeit oder Angst das Zepter übernommen. Nehmen Sie es einfach wahr, ohne sich dafür zu verurteilen. Wenn Sie in eine dieser Verhaltensweise abgerutscht sind, ergreifen Sie ruhig eine Ihrer Selbst-Fürsorge-Maßnahmen, um wieder gänzlich zu sich selbst zurück zu kommen.

FAZIT
Da unsere Arbeitswelt derzeit nur noch geschäftiger wird, wird die Selbst-Fürsorge ein immer wichtigerer Bestandteil, um authentisch zu bleiben und einen positiven Einfluss zu nehmen, ohne dabei unsere Gesundheit oder unsere Beziehungen zu opfern. Durch die Integration der Selbst-Fürsorge in unser alltägliches Arbeitsleben - und die Möglichkeit darauf in Stresszeiten zurückgreifen zu können – haben wir die Chance alle zu unserem konstruktivsten, effektivsten und authentischen Selbst zu werden.

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