C.M.B.S. | Die Bedeutung von Führungsverhalten in digitalen Unternehmen
2376
post-template-default,single,single-post,postid-2376,single-format-standard,cookies-not-set,woocommerce-no-js,ajax_fade,page_not_loaded,smooth_scroll,

Blog

Die zwei taktischen Zeichen von Führungsverhalten

Kennen Sie diese zwei wichtigen taktischen Zeichen für Führung? Sie veranschaulichen, wie Führung gelebt werden sollte – doch sie zeigen auch, wie Führung noch zu oft verstanden wird.

Bevor wir gleich darauf eingehen noch zwei Fragen:

Wie oft wird in Ihrem Unternehmen noch der Begriff „Vorgesetzter“ verwendet?
Meist wird er ja so verstanden, dass man anderen jemanden „vorsetzt“, ob die das oder den-/ diejenige(n) nun gut finden oder nicht. Ob diese Person wirklich befähigt ist, als Führungskraft zu agieren oder nicht. Es war halt an der Zeit für eine Beförderung. Karriere ist nun mal so.
Dabei wäre es doch viel hilfreicher, wenn so ein „Vorgesetzter“ eher klare und gute Vorsätze hätte, wie begeisternde und mitarbeiterorientierte Führung auszuüben ist. Doch dann würde sich der- oder diejenige, wohl kaum als Vorgesetzter bezeichnen, geschweige denn fühlen.

Zweite Frage: Fällt in Ihrem Unternehmen noch der Begriff „Untergebene“?
Mittlerweile wohl eher selten. Doch auch solche Formulierungen wie „Ich habe 50 Leute unter mir.“ verrät so einiges von der inneren Haltung. Da sieht sich jemand noch „vorgesetzt“ mit den Insignien der Weisungsmacht, getragen von den Massen. Man hat schließlich lange dafür gearbeitet.

Dass Führung auch etwas mit dienen zu tun hat, ist leider fast schon in Vergessenheit geraten. Schon in den Regula Benedicti steht über den Abt: „Er wisse, dass er mehr helfen als herrschen soll.“ Das beinhaltet die Bodenhaftung und den Kontakt zu den Mitarbeitern zu bewahren, jedem Mitarbeiter gerecht zu werden und sich dem Unternehmensziel zu verpflichten. So mancher Manager scheint jedoch der Auffassung zu sein, das Unternehmen habe ihm zu dienen und die Mitarbeiter daher gleich mit. Zudem ist fachliche Kompetenz nicht gleichzeitig ein Indiz für Führungsqualifikation. Führung ist eine Kunst, die erlernt werden will. Dazu gehören Erfahrung und innere Ruhe. Nur daraus lassen sich kluge Entscheidungen treffen.

Doch kommen wir zu unseren taktischen Zeichen, deswegen haben Sie ja begonnen, diesen Artikel zu lesen.

Führung, Leadership

Der kleine Kreis symbolisiert dabei die Führungskraft, die waagerechte Linie die Mitarbeiter und die Fläche zwischen den Schenkeln des Dreiecks das Energie- und Wirkungsfeld von Führung.

Was können Sie daraus lesen bzw. welches Zeichen steht für gute, gelingende Führung und welches für eher schlechte, häufig anzutreffende Führungsausübung? Überlegen Sie erstmal für sich bevor Sie weiterlesen und finden Sie eine Beschreibung dafür.

Gut, die Fragestellung war irreführend. Beide Symbole stehen sowohl für gute wie auch für schlechte Führung.

Nehmen wir das linke Zeichen, das auf der Spitze stehende Dreieck:
Die SOLL-Variante für gutes Führungsverhalten ist, den Mitarbeitern den Rücken stärken und sie vor Störeinflüssen freihalten, so dass diese ihre Arbeit erledigen können. Die Führungskraft wird so zum Leistungsbefähiger.
Die häufig anzutreffende IST-Variante von schlechter Führung schiebt permanent von hinten und übt so laufend leistungshinderlichen Druck auf die Mitarbeiter aus. Die natürliche Leistungsbereitschaft kann sich nicht mehr entfalten und auch Führung wird anstrengend, denn Druck erzeugt Gegendruck.

Was zeigt uns nun die rechte Figur, das auf der Basis stehende Dreieck?
Die SOLL-Variante für gutes Führungsverhalten zeigt sich im Go-First. Die Führungskraft geht immer voran, gerade auch in unbekannten, unbequemen oder ungewohnten Situationen. So vermittelt sie Glaubwürdigkeit und erzeugt eine Sog-Wirkung, die die Mitarbeiter befähigt, sich den Herausforderungen auch mit anfänglicher Unsicherheit anzunehmen.
Die häufig anzutreffende IST-Situation zeigt den „Vorgesetzten“, der immer dann an der Spitze auftaucht und die Mitarbeiter im Schatten hält, wenn es um Auszeichnungen und Anerkennungen für ihn/sie selber geht. In unangenehmen Situationen wählt er/sie das andere Modell und schickt die Mitarbeiter vor, bleibt selbst jedoch in der Komfortzone.

Nun können Sie sich umschauen und abschätzen, mit welchem Umfeld Sie es überwiegend zu tun haben, was Sie so erleben oder wie Sie selbst agieren. Wer ein mulmiges Gefühl in sich verspürt – und das kommt i.d.R. nur auf, wenn Sie mit den schlechten Führungsbeispielen konfrontiert sehen -, darf sich ruhig fragen: Kommt dieses Gefühl auf, weil Sie sich ertappt sehen und nun hoffen, dass es sonst keiner merkt? Schenken Sie sich diese Illusion. Gemerkt haben es alle um Sie herum, es sagt nur keiner offen. Oder kommt dieses Gefühl auf, weil Sie sich irgendwie in einem solchen Umfeld erkennen? Gerne würden Sie es für sich anders, also gut machen. Doch dafür haben Sie noch nicht Ihren Weg gefunden, wie es gelingen soll.

Klassische Seminare über Führungstechniken helfen Ihnen da nicht weiter. Es geht um die innere Einstellung, neudeutsch Ihr Mindset und darum, wie Sie wieder Zugriff auf Ihre verdeckten Ressourcen bekommen.
Bei uns heißt das Fit-for-Leadership und DIE FührungsKRAFT, da kommen Sie an Ihr Innerstes und wecken die eigene Excellence.

No Comment

Post A Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.